Emetriose und Gender Health Gap
© Jessy Asmus

Endometriose und Gender Health Gap: Warum Frauen so lang auf ihre Diagnose warten müssen

Interview der Süddeutschen Zeitung mit Dr. Franz Ferdinand Bitto.

„Endometriose zählt zu den häufigsten, aber gleichzeitig am meisten unterschätzten gynäkologischen Erkrankungen. Millionen Frauen sind betroffen, dennoch vergehen oft viele Jahre bis zur richtigen Diagnose. Die Symptome sind vielfältig und reichen von starken Regelschmerzen über chronische Unterbauchbeschwerden bis hin zu Einschränkungen im Alltag und einem möglichen unerfüllten Kinderwunsch. Für viele Betroffene bedeutet dies eine erhebliche körperliche und psychische Belastung.

Dieser Artikel in der Süddeutschen Zeitung  verdeutlicht eindrücklich, wie groß der Leidensdruck ist und wie sehr Endometriose das tägliche Leben beeinflussen kann. Gleichzeitig wird sichtbar, dass die Erkrankung in der Gesellschaft und teilweise auch im medizinischen Kontext noch immer nicht ausreichend wahrgenommen wird. Häufig werden Beschwerden verharmlost oder nicht frühzeitig richtig eingeordnet, was den Weg zur Diagnose zusätzlich erschwert.

Als spezialisiertes Zentrum für operative Gynäkologie liegt unser Fokus auf einer präzisen Diagnostik und einer individuell abgestimmten Therapie. Hier kommen moderne operative Verfahren zum Einsatz, um Endometrioseherde gezielt zu entfernen und Beschwerden nachhaltig zu lindern.

Unser Ziel ist es, Endometriose früher zu erkennen, die Behandlung kontinuierlich zu verbessern und Patientinnen ganzheitlich zu begleiten – für mehr Lebensqualität und neue Perspektiven im Alltag.“