TZM-Colloquium - Aktuelle Therapieansätze in der gynäkologischen Onkologie
Im Rahmen des TZM-Colloquiums der LMU-Klinik am Campus Großhadern steht der interdisziplinäre Austausch über moderne Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen im Mittelpunkt. In der Projektgruppe Uterusmalignome werden aktuelle Entwicklungen und praxisrelevante Behandlungskonzepte der gynäkologischen Onkologie vorgestellt und diskutiert.
Australien gilt als Vorreiter in der Endometriose-Versorgung. 2018 verabschiedete das Land als erstes weltweit eine nationale Strategie, den National Action Plan for Endometriosis (NAPE). Ziel ist es, die Lebensqualität Betroffener zu verbessern, die Erkrankung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihre gesellschaftlichen sowie individuellen Folgen zu reduzieren. Auch Deutschland diskutiert über eine nationale Endometriose-Strategie und kann von Australiens Erfahrungen lernen.
„Endometriose zählt zu den häufigsten, aber gleichzeitig am meisten unterschätzten gynäkologischen Erkrankungen. Millionen Frauen sind betroffen, dennoch vergehen oft viele Jahre bis zur richtigen Diagnose. Die Symptome sind vielfältig und reichen von starken Regelschmerzen über chronische Unterbauchbeschwerden bis hin zu Einschränkungen im Alltag und einem möglichen unerfüllten Kinderwunsch. Für viele Betroffene bedeutet dies eine erhebliche körperliche und psychische Belastung.
Aufgrund einer Erweiterung unseres operativen Spektrums suchen wir für unser Zentrum der operativen Gynäkologie ab sofort
MFA / Gesundheits- und Krankenpflegerin
M/W/D
Warum sind wir anders? Unser Zentrum hat einen rein gynäkologisch operativen Schwerpunkt. Dementsprechend ist das Patientenaufkommen mit 15-20 Patientinnen pro Sprechstunde niedriger als sonst üblich. So können wir uns viel Zeit für unsere Patientinnen nehmen.
Ergebnisse der Arbeitsgruppentagung Weissensee 2025 der Stiftung Endometriose Forschung
Endometriose ist eine östrogenabhängige, chronisch-entzündliche Erkrankung, die häufig mit Schmerzen und eingeschränkter Fertilität einhergeht. Frauen mit Endometriose haben ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko für Infertilität, wobei das Alter der Patientin der wichtigste prognostische Faktor bleibt. Eine frühzeitige und sensible Fertilitätsberatung ist essenziell – auch bei jungen Patientinnen ohne aktuellen Kinderwunsch.