„Endometriose zählt zu den häufigsten, aber gleichzeitig am meisten unterschätzten gynäkologischen Erkrankungen. Millionen Frauen sind betroffen, dennoch vergehen oft viele Jahre bis zur richtigen Diagnose. Die Symptome sind vielfältig und reichen von starken Regelschmerzen über chronische Unterbauchbeschwerden bis hin zu Einschränkungen im Alltag und einem möglichen unerfüllten Kinderwunsch. Für viele Betroffene bedeutet dies eine erhebliche körperliche und psychische Belastung.
Aufgrund einer Erweiterung unseres operativen Spektrums suchen wir für unser Zentrum der operativen Gynäkologie ab sofort
MFA / Gesundheits- und Krankenpflegerin
M/W/D
Warum sind wir anders? Unser Zentrum hat einen rein gynäkologisch operativen Schwerpunkt. Dementsprechend ist das Patientenaufkommen mit 15-20 Patientinnen pro Sprechstunde niedriger als sonst üblich. So können wir uns viel Zeit für unsere Patientinnen nehmen.
In der modernen Gynäkoonkologie steht nicht mehr nur die Radikalität der Operation im Vordergrund – sondern die Balance zwischen onkologischer Sicherheit und Lebensqualität.
Neue Deeskalationsstrategien wie die Sentinellymphknoten-Technik, fertilitätserhaltende Eingriffe und die Ergebnisse der SHAPE-Studie zeigen: Weniger kann oft mehr sein – mit geringerer Morbidität bei gleicher Heilungschance.
Ergebnisse der Arbeitsgruppentagung Weissensee 2025 der Stiftung Endometriose Forschung
Endometriose ist eine östrogenabhängige, chronisch-entzündliche Erkrankung, die häufig mit Schmerzen und eingeschränkter Fertilität einhergeht. Frauen mit Endometriose haben ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko für Infertilität, wobei das Alter der Patientin der wichtigste prognostische Faktor bleibt. Eine frühzeitige und sensible Fertilitätsberatung ist essenziell – auch bei jungen Patientinnen ohne aktuellen Kinderwunsch.
Die Stern-Auszeichnung für ausgezeichnete Ärzte entsteht in Zusammenarbeit mit Munich Inquire Media (MINQ) durch ein mehrstufiges, recht aufwändiges Auswahlverfahren.
Ausgezeichnete Ärzte im Bereich Gynäkologische Operationen:
Dr. Sebastian Reicke und Prof. Dr. Tobias Weißenbacher